Nahezu vollständig geborgene, rechteckige Hohlziegel (Tubuli – siehe Fundstücke) lassen darauf schließen, dass Boden und Wände zumindest in Teilbereichen der Villa rustica durch künstlich erwärmte Luft gleichmäßig beheizt wurden. Die Römer waren damit ihrer Zeit weit voraus. Es dauerte bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts bis die Annehmlichkeiten einer Wand- und Fußbodenheizung in unsere Wohnwelten zurückkehrten. Neben kunstvollen Glasgefäßen, wie dem bei Großberghofen entdeckten Kännchen, stellten die Römer bereits Flachglas für die Fenster ihrer Gebäude her. Diese Fertigkeit ging in der Völkerwanderungszeit wieder verloren.
Einige der archäologischen Zeugnisse gelangten durch Simon Hutter ins Museum und sind dort dauerhaft ausgestellt.