Die beiden Brüder Crispin und Crispinian stammten aus einer vornehmen römischen Familie. Sie lebten in Rom im 3. Jahrhundert nach Christus und bekannten sich zum Christentum.
Diokletian war von 284 – 305 römischer Kaiser. Er reformierte das große römische Reich mit strenger Hand und veranlasste eine grausame Christenverfolgung.
Crispin und Crispinian wollten sich dieser Verfolgung entziehen und flohen nach Soissons (heute Frankreich).
Sie arbeiteten dort als Schuhmacher.
Für arme Menschen fertigten sie kostenlos Schuhe.
Die Christenverfolgung erreichte sie aber auch in Soissons.
Im Jahr 287 wurden sie ergriffen, gefoltert und schließlich hingerichtet.
Die Christenheit verehrt sie als Märtyrer.
Auf Bildern oder Statuen werden sie mit Schuhmacherwerkzeug als Kennzeichen (Attribut) dargestellt.
Ihr Gedenktag ist der 25. Oktober.