Im Mittelalter ist allerdings bei Sittenbach eine Burg oder befestigte Anlage (Keckenberg/Keckenburg) historisch genannt, die 1788 als „Schänzel“ bezeichnet wurde.
Friedrich Hector Graf von Hundt fertigte von dem Burgstall schon um 1855 eine Zeichnung an und wies darauf hin, dass der Kiesabbau die Anlage stark bedroht.
„Die Reste der Burg Sittenbach sind die besterhaltenen in unserem Landkreis, doch sind sie … stark bedroht durch Kiesgruben, die sich von Westen her in den Burghof fressen.“ Seitdem und spätestens seit den 1970iger Jahren sind ein Teil der Anlage zerstört.